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Gruppe für erschöpfte und überforderte Mütter

Wenn Muttersein gerade zu viel ist

Eine therapeutisch begleitete Gruppe nur für Mütter, online oder vor Ort in Köln-Nippes · ab Januar 2027

Zwei Gruppen ab Januar 2027 — online und vor Ort in Köln. Plätze sind begrenzt. Bei Interesse jetzt unverbindlich melden.

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Noch nicht so weit?Kostenloses Arbeitsheft zu Mental Load und Erschöpfung herunterladen(PDF)

Viele Mütter berichten, dass sie kaum noch spüren, was sie selbst eigentlich brauchen. Man ist viel für andere da, gibt viel, und trotzdem bleibt das Gefühl, nicht zu genügen. Den Kindern, dem Haushalt, dem Job, der Beziehung.

Gleichzeitig ist da das schlechte Gewissen. Weil man doch eigentlich froh sein sollte, weil andere das auch irgendwie hinzubekommen scheinen, und weil man sich nicht beklagen will.

In dieser Gruppe geht es darum, die eigene Erschöpfung ernst zu nehmen, den Blick wieder auf sich selbst zu richten und Wege zu finden, besser für sich zu sorgen. Und sich mit anderen Müttern auszutauschen, die Ähnliches kennen, und zu merken, dass man mit alldem nicht allein ist. Die Gruppe wird von Nastassja Volkov, approbierter Psychologischer Psychotherapeutin mit Zusatzausbildung in Gruppentherapie (AVT Köln), geleitet, online per Videositzung und ab Januar 2027 auch vor Ort in Köln-Nippes.

Warum gerade eine Gruppe?

Viele Mütter denken zuerst an Einzeltherapie oder daran, es irgendwie allein zu schaffen. Gleichzeitig hat eine Gruppe etwas, das ein Einzelgespräch so nicht bieten kann.

Merken, dass man nicht allein ist

In der Gruppe hört man von anderen Müttern Gedanken, die man selbst kaum auszusprechen wagt. Das nimmt vielen einen großen Teil der Scham.

Verstanden werden, ohne viel zu erklären

Die anderen kennen den Alltag mit Kindern, die Müdigkeit und das schlechte Gewissen aus eigener Erfahrung.

Voneinander lernen

Man erlebt, wie andere mit ähnlichen Situationen umgehen, und kann Neues in einem geschützten Rahmen ausprobieren.

Fachlich begleitet

Anders als ein Mütter-Treff wird die Gruppe von einer approbierten Psychotherapeutin geleitet, mit klarem Rahmen und Schweigepflicht.

Und ganz praktisch: Eine Gruppensitzung dauert 100 Minuten und kostet für Selbstzahlerinnen weniger als die Hälfte einer Einzelsitzung.

Drei Frauen stehen Arm in Arm – Verbundenheit und gegenseitige Unterstützung

Erkennen Sie sich wieder?

Die Gruppe richtet sich an Mütter, die sich dauerhaft erschöpft, überfordert oder verloren fühlen und merken, dass der Alltag kaum Raum lässt, daran etwas zu ändern. Im Erstgespräch schauen wir gemeinsam, ob die Gruppe zu Ihnen passt.

✓Sie sind ständig müde und kommen trotzdem nicht zur Ruhe, manche nennen das Mama-Burnout
✓Das ständige Mitdenken für alle, der sogenannte Mental Load, wächst Ihnen über den Kopf
✓Seit der Geburt fühlen Sie sich niedergeschlagen, leer oder ängstlich
✓Sie sind oft gereizt mit den Kindern und haben danach ein schlechtes Gewissen
✓Sie vermissen sich selbst und fragen sich, wer Sie außer Mutter noch sind
✓Manchmal bereuen Sie es, Mutter geworden zu sein, und trauen sich nicht, das auszusprechen

Studien zeigen: Gruppenpsychotherapie kann bei vielen Belastungen vergleichbar wirksam sein wie Einzeltherapie. Sie steht als eigenständige Behandlungsform. Ergänzend ist eine Kombinationsbehandlung möglich. Ob das Setting passt, klären wir im Erstgespräch.

Themen in der Mütter-Gruppentherapie

Diese Themen tauchen regelmäßig auf — die Gruppe ist aber themenoffen. Jede Teilnehmerin kann eigene Anliegen einbringen.

Erschöpfung & Selbstfürsorge
Schuldgefühle & Perfektionismus
Schwierige Emotionen
Eigene Bedürfnisse wahrnehmen
Identität als Frau
Soziale Kontakte & Freundschaften
Partnerschaft
Grenzen setzen
Für sich selbst da sein
Postpartale Erschöpfung & Depression
Sexualität & Intimität
Körperbild & Selbstwahrnehmung
Ambivalente Gefühle zur Mutterschaft
Beruf & Wiedereinstieg

Klingt das nach dem richtigen Ort für Sie?

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Wie läuft die Gruppenpsychotherapie ab?

Die Gruppe trifft sich wöchentlich für 100 Minuten, mit 6 bis 9 Teilnehmenden. Als halboffene Gruppe hat sie einen festen Kern — einzelne Mitglieder können aber dazukommen oder abschließen, wenn der richtige Zeitpunkt für sie gekommen ist.

Die Sitzungen sind themenoffen — jede Teilnehmerin kann eigene Anliegen einbringen. Der Ansatz ist verhaltenstherapeutisch.

Es gibt zwei Gruppen: eine Online-Gruppe, die deutschlandweit zugänglich ist, und eine separateGruppe vor Ort in Köln, die ebenfalls ab Januar 2027 startet. Mütter in Köln können auch die Online-Gruppe besuchen — und einzelne Einzelgespräche dann in Präsenz wahrnehmen, wenn das gewünscht ist.

Kosten & Anmeldung

Kosten

75,77 €

pro Sitzung für Selbstzahlende (100 Min.) · GOP 812a, 1,3-facher Satz

Zum Vergleich: eine Einzelsitzung kostet ab 153 € / 50 Min. In der Gruppe erhalten Sie doppelt so viel Zeit für weniger als die Hälfte.

PKV-Versicherte werden nach GOP 812a zum 2,3-fachen Satz (Regelsatz) abgerechnet — die Kosten liegen höher, werden aber von PKV und Beihilfe in der Regel vollständig erstattet. 24 Sitzungen im Rahmen der Kurzzeittherapie; Verlängerung als Langzeittherapie je nach PKV-Tarif möglich. Bitte vorab mit Ihrer Versicherung klären.

Start & Umfang

  • Start: Januar 2027
  • Dauer: 100 Minuten pro Sitzung
  • Rhythmus: wöchentlich, fortlaufend
  • Gruppe: 6–9 Personen
  • Format: Online per Video (deutschlandweit) · separate Gruppe vor Ort in Köln
  • Sprache: Deutsch

Vor Beginn findet ein unverbindliches Erstgespräch statt, um zu klären, ob die Gruppe für Sie passt.

Meine Arbeitsweise kennenlernen

Kostenloses Arbeitsheft: Alles im Blick, nur mich nicht

Fragen und kleine Übungen zu Mental Load und Erschöpfung, für die zehn Minuten am Abend. Zum Ausdrucken und Ausfüllen (PDF, 8 Seiten).

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Häufig gestellte Fragen

Muss ich mit einer fertigen Diagnose kommen?

Nein. Im Erstgespräch schauen wir gemeinsam, ob die Gruppe zu Ihnen passt und welche Themen bei Ihnen besonders im Vordergrund stehen.

Ich traue mich nicht, vor anderen zu sprechen. Ist die Gruppe trotzdem etwas für mich?

Diese Sorge haben viele Mütter am Anfang, und sie ist ganz normal. Niemand muss in der Gruppe etwas erzählen, was sie nicht möchte, und jede bestimmt selbst ihr Tempo. Oft ist es sogar entlastend, zunächst einfach zuzuhören und zu merken, dass andere Ähnliches erleben. Im Erstgespräch können wir auch über diese Sorge sprechen.

Ist die Gruppe auch etwas bei Erschöpfung, Mama-Burnout oder postpartaler Depression?

Ja. Die Gruppe ist für Mütter mit verschiedenen Belastungen offen, zum Beispiel anhaltende Erschöpfung (oft auch Mama-Burnout genannt), das Gefühl, unter dem Mental Load zusammenzubrechen, postpartale Depression (Wochenbettdepression), Ängste oder depressive Verstimmungen. Eine bereits gestellte Diagnose ist keine Voraussetzung. Im Erstgespräch klären wir gemeinsam, ob die Gruppe für Ihre Situation passt.

Was ist der Unterschied zu einer Mutter-Kind-Kur?

Eine Mutter-Kind-Kur ist ein mehrwöchiger Aufenthalt außerhalb des Alltags und wird meist bei der Krankenkasse beantragt. Die Gruppe findet dagegen wöchentlich im Alltag statt. So kann man Veränderungen direkt zu Hause ausprobieren und in der nächsten Sitzung darüber sprechen. Beides kann sich gut ergänzen, zum Beispiel als Unterstützung nach einer Kur.

Wie lässt sich die Gruppe mit Kinderbetreuung vereinbaren?

Die genauen Termine stimmen wir mit den Teilnehmenden ab, damit sie sich möglichst gut mit Familie und Beruf vereinbaren lassen. Für die Online-Gruppe brauchen Sie einen ruhigen Raum, in dem Sie für 100 Minuten ungestört sprechen können.

Kann ich kommen, wenn ich ambivalente Gefühle zur Mutterschaft habe?

Ja. Ambivalente Gefühle zur Mutterschaft – im englischsprachigen Raum auch als 'Regretting Motherhood' bekannt – sind häufiger als viele denken, werden aber selten offen besprochen. Die Gruppe bietet einen geschützten Raum, in dem auch das möglich ist. Kein Thema, das Sie mitbringen, ist zu schwierig oder zu tabu.

Wie alt müssen meine Kinder sein?

Es gibt keine Altersbeschränkung für Ihre Kinder. Die Gruppe richtet sich an Mütter in verschiedenen Lebensphasen – ob mit Kleinkindern, Schulkindern oder erwachsenen Kindern.

Ist Gruppentherapie genauso wirksam wie Einzeltherapie?

Studien zeigen, dass Gruppenpsychotherapie bei vielen Belastungen vergleichbar wirksam sein kann wie Einzeltherapie. Die Gruppe steht als eigenständige Behandlung. Ergänzend ist eine Kombinationsbehandlung möglich, bei der regelmäßige Einzelgespräche parallel zur Gruppe stattfinden. Wenn Sie bereits bei mir in Einzeltherapie sind, ist das kein Problem. Wenn Sie bei einer anderen Therapeutin in Einzeltherapie sind, klären Sie das vorab mit Ihrer PKV, da die Kostenerstattung in diesem Fall an die behandelnde Therapeutin gebunden sein kann.

Übernimmt die PKV die Kosten?

In der Regel ja. Gruppenpsychotherapie bei einer approbierten Therapeutin wird von den meisten privaten Krankenversicherungen erstattet. Bitte fragen Sie vorab bei Ihrer Versicherung an, ob und in welchem Umfang Gruppentherapie in Ihrem Tarif enthalten ist.

Was kostet die Gruppe?

Für Selbstzahlende: 75,77 € pro Sitzung (100 Minuten), abgerechnet nach GOP 812a zum 1,3-fachen Satz – bewusst niedrig gehalten, damit die Gruppe zugänglich bleibt. PKV-Versicherte werden nach GOP 812a zum 2,3-fachen Satz (Regelsatz) abgerechnet; die Kosten liegen entsprechend höher, werden aber von PKV und Beihilfe in der Regel vollständig erstattet. Im Rahmen der Kurzzeittherapie sind 24 Sitzungen möglich; eine Verlängerung als Langzeittherapie ist je nach PKV-Tarif möglich. Bitte klären Sie das vorab mit Ihrer Versicherung.

Wann findet die Gruppe statt, und wie lange läuft sie?

Die Gruppe startet im Januar 2027 und läuft fortlaufend. Als halboffene Gruppe hat sie keinen festen Endtermin: Sie kommen so lange, wie es für Sie sinnvoll ist. Die genauen Wochentermine werden mit den Teilnehmenden abgestimmt.

Ist das eine Selbsthilfegruppe oder ein Mütter-Treff?

Nein, es ist Gruppenpsychotherapie. Selbsthilfegruppen und Mütter-Treffs werden meist von Betroffenen selbst organisiert und können sehr wertvoll sein. Diese Gruppe wird dagegen von mir als approbierter Psychotherapeutin geleitet, hat einen klaren therapeutischen Rahmen und unterliegt der Schweigepflicht. Sie ist eine anerkannte Behandlung, die private Krankenversicherungen in der Regel erstatten.

Was ist, wenn ich jemanden in der Gruppe kenne?

Da die Gruppe online und damit deutschlandweit zugänglich ist, ist das eher unwahrscheinlich. Bei der geplanten Gruppe vor Ort in Köln ist das realistischer – falls das zutrifft, besprechen wir das gemeinsam und überlegen, ob es den therapeutischen Prozess stören würde. Das muss aber nicht zwingend der Fall sein. Die Schweigepflicht gilt in jedem Fall.

Gilt Schweigepflicht in der Gruppe?

Alle Teilnehmenden unterzeichnen vor Beginn eine Vertraulichkeitsvereinbarung: Was in der Gruppe besprochen wird, bleibt in der Gruppe. Zusätzlich bin ich als Therapeutin gesetzlich zur Schweigepflicht verpflichtet (§ 203 StGB).

Muss ich vorab ein Erstgespräch machen?

Ja. Vor Beginn der Gruppenpsychotherapie findet ein Erstgespräch statt. Dabei klären wir gemeinsam, ob die Gruppe für Sie passt, und Sie haben Gelegenheit, alle offenen Fragen zu stellen.

Der erste Schritt ist ein Erstgespräch

Im Erstgespräch (50 Minuten) lernen wir uns kennen und klären gemeinsam, ob die Gruppe zu Ihnen passt. Wenn Sie noch überlegen, schreiben Sie mir gern auch einfach eine kurze Nachricht.

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